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Schneeschuhe

Kräftig durchatmend, durch tiefen knirschenden Schnee stapfend, den Winter genießen. Eine der vielleicht schönsten Aktivitäten, die man mit einem nordischen Hund unternehmen kann. Nicht jeder Hundebesitzer hat die Möglichkeit mit dem Schlitten unterwegs zu sein oder ist auf Ski so sicher, das mit dem Hund gearbeitet werden kann und dann ist eine Schneeschuhwanderung eine wirkliche Alternative.  
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Man gewöhnt sich schnell an diese kleinen Boote unter den Schuhen, die verhindern das man im Tiefschnee versinkt.
Die ersten Gehversuche sollten dann auch erst mal ohne Hund unternommen werden. Am wenigsten Kraft wird verbraucht, wenn immer einen Fuß vor den anderen gesetzt und nicht im Entengang gewatschelt wird ...
Ist das Gelände hügelig bzw. bergig ... sollten die Schuhe vorne Zacken besitzen, damit beim Raufgehen genug Halt vorhanden ist. Die Schneeschuhe werden mittels Bindung an ganz normalen Outdoorschuhen oder Stiefeln befestigt.

Ich kann nur empfehlen, immer auch die Stöcke einzupacken, sie helfen ein optimales Gleichgewicht herzustellen und die Belastung der Kniegelenke zu reduzieren. Wetterfeste Kleidung ist Voraussetzung, denn je der Beschaffenheit des Schnees kann es das schon eine eher feuchte Sache werden .... auch Gamaschen helfen das Socken und Hose trocken bleiben.
              
Ist Mensch soweit fit, kann es losgehen, für den Hund ist wieder die Standardausrüstung angesagt. Geschirr, Ruckdämpferleine, Bauchgurt und Booties.

Der Hund wird mit der Leine am Bauchgurt befestigt und soll auf Zug spuren. D.h. er läuft voraus und bahnt den Weg. Das ist eine ziemlich anstrengende Angelegenheit und fällt auf jeden Fall unter die Rubrik “Arbeit”. Also wird vorher gewässert und auf jeden Fall Wasser mitgenommen, denn nicht alle Hunde vertragen  das “Schneefressen” um sich mit Flüssigkeit zu versorgen ....
Außerdem sollten die Pfoten gut kontrolliert werden. Um Verletzungen zu vermeiden, kann man Hund die Booties anziehen ....

schneeschuhe1Wie lange der Hund spuren kann, hängt von der Schneebeschaffenheit und der Höhe ab... und wie hügelig das Terrain ist. Also, den Hund auch mal hinter sich laufen lassen und genügend Pausen einlegen ....
Der Hund wird lernen, das er zu Ihnen einen größeren Abstand einhalten muß. Ist die Leine vorn auf Zug, ist es eh egal, aber wenn er hinter Ihnen geht, bekommt er jedesmal eine Schneeladung ab wenn sie Ihre Füße hochheben und zieht er vorn nicht, latscht er Ihnen auf die Schneeschuhe ...

Wenn der Hund diese Form von Arbeit nicht gewöhnt ist, mit kleinen Runden anfangen ....

Für Tejar und Tanana ist es die größte Belohnung nach getaner Arbeit im Schnee rumtoben zu dürfen .... ohne die lästige Leine ....

 

 

 


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